Das vergangene Jahr verging so atemberaubend schnell und intensiv, dass wir uns heute noch die Augen reiben. Bevor wir den Blick nach vorne werfen, schauen wir nochmal kurz zurück ins Kielwasser:
Das erste halbe Jahr hatte dabei ganz im Zeichen der Rheinwoche gestanden. Schon wenige Stunden nachdem die Meldezugänge pünktlich zur Boot 2024 freigeschaltet waren, war die Veranstaltung ausgebucht. Ansporn für das über 50-köpfige Vorbereitungsteam, bis Juni Vollgas zu geben und für 100 Bootscrews, Helfer und Freunde die vielleicht größte Feier der Geschichte des SCR auf die Beine zu stellen. (Wer es nachlesen will — bitte schön, hier gehts zu den Berichten: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.)
Parallel tat sich im Norden Deutschlands Aufregendes: zum ersten Mal in der Club Geschichte hatte sich ein SCR Team für die Segel Bundesliga qualifiziert und startete ab Mai in fünf Wettkämpfen in Kiel und Berlin. Nach dem “Paukenschlag zum Start” gelang es dem SCR Team um Teamchef Falko Braun trotz aller Widrigkeiten, sich als Neuling in der 2. Segel-Bundesliga bereits im Sommer vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern (Tabelle und Spieltagsergebnisse).
Daneben segelten die Nachwuchsteams bei diversen Veranstaltungen im 420er — Jacob Cross, Lisa Raab, Emil Luh und Jette Cross konnten unter anderem den begehrten Titel „Hessenmeister 2025“ nach Walluf holten. Theo Glass und Jesper Fleischer behaupteten sich bei den WAZP-Games in einem international hochkompetitiven Feld. Andreas Maurer verteidigt seinen Meistertitel im Mini-Laser. Und mit dem Sieg von Peter Karrié bei der Melges 24-Weltmeisterschaft in Triest kann der SCR erstmals einen Weltmeister in seinen Reihen vermelden.
Nebenbei wurde dann auch noch der Außenauftritt des Clubs neu gestaltet. Unter dem Motto “WIR SIND SEGELN” erfuhr die komplette Marke inklusive Logo und Webseite eine Modernisierung. Auf das Ergebnis schaut Ihr gerade…
Doch damit nicht genug: Schließlich wollten die üblichen Konstanten im Clubkalender organisiert sein: An- und Absegeln, Stegfest, Flotillenfahrt, Herbst- und Einhandregatta waren nur einige der Veranstaltungen und wie immer sprach das Wetter ein Wörtchen mit. Hatte der Wind noch bei der Rheinwoche sein Bestes geben, so verhielt er sich hier nicht immer kooperativ — aber das verzeihen wir diesmal (ausnahmsweise).
Daneben wurde natürlich auch auf Anita traditionell gesegelt und die Fahrtensegler des Clubs verschlug es wieder auf alle sieben Meere. Oder manchmal einfach nur hinter die Eltviller Aue…
Schliesslich stand im Herbst zum genau einhundertfünfundzwanzigsten Geburstag am 11. Oktober natürlich die große Jubiläumsfeier auf dem Rhein an (wo auch sonst?). Im Rahmen der Feier wurde unsere neue Festschrift vorgestellt – ein lesenswertes Stück Vereinsgeschichte über die Jahre 2000-25, das den ersten Teil (1900-2000) wunderbar ergänzt. Bestellungen gerne hier.
Ein gelungener Höhepunkt in einem an Höhepunkten reichen Jahr in dem das Seglerherz kräftig schlug!
Und es schlägt aufgeregt weiter. Die Höhepunkte im 126. Clubjahr warten schon…

